• Home
  • In the Mix: 13. Social Media Management Tagung – Ev'rybody dance now!

In the Mix: 13. Social Media Management Tagung – Ev'rybody dance now!

Social Media Management Tagung / (c) Laurin Schmid

PR und Kommunikation wurden im letzten Jahrzehnt um Social Media Tools und Plattformen erweitert. Zielgruppen können gezielter mit den Kernbotschaften adressiert und mehr Stories erzählt werden. Kurz: es ist „IN THE MIX“. 

Doch wie sieht der richtige Mix für ein erfolgreiches Social Media Management aus? Die 13. Social Media Management Tagung vom 26. bis 27. November 2018 im Quadriga Forum in Berlin widmet sich den alles entscheidenden Fragen: Welcher Content passt zu welchem Kanal? Wie mache ich das meiste aus meinem Social Media Budget? Wie führt man langfristig den Dialog mit der Zielgruppe? Neben Best-Cases Präsentationen und Keynotes geht es in den Workshops darum, sich den Fragen direkt und interaktiv zu stellen. 
Die Teilnehmer erhalten zudem Zugriff auf acht ausgewählte Experten-Webinare der Deutschen Presseakademie. Die Webinar-Themen sind unter anderen „Social Media Pressearbeit“, „Krisenkommunikation“ oder „Social Media und Recht“. Moderator der Tagung ist der freie Journalist Frank Puscher.

Keynote Speaker Charles Bahr, tubeconnect: „Generation Z: Wie Marken heutzutage Kids & Teens nachhaltig aus der Zielgruppe erreichen können".  

„Charles, bis jetzt war der Eindruck der Generation Z, dass sie zielstrebig ist – aber auch ein gutes Maß für das „Life“ in Work-Life-Balance hat. Hast Du keine Sorge, dass die Doppelbelastung aus Schule, Agentur, Unternehmertun, Freunde und Familie Dich zu sehr fordert?

Ich denke, in meiner Generation geht es nicht mehr darum, einen Job zu machen, bei dem man genau von 9 bis 18 Uhr arbeitet. Viel mehr ist das Ziel dabei, einer Beschäftigung nachzugehen, die einem besonders viel Spaß bereitet. Für mich gibt es die "Work-Life-Balance" nicht - es gibt keinen stetigen und ständigen Ausgleich, sondern nur eine Waage, bei der man auf beiden Seiten immer mal wieder schauen muss, bei welchem Thema nachzubessern ist. Für mich ist das Sprechen auf Konferenzen und die Teilnahme an Events viel mehr Spaß als Arbeit und somit auch eine Art Ausgleich.

 

Meike Oswald: „Insight - Microsoft: Nischenkommunikation – wie erreiche ich auf Social Media eine spezielle Zielgruppe?“

„Berlin: eher Inspiration oder Overkill in Bezug auf Digitalisierung und Themensetting?“

„Berlin ist für mich Inspiration durch und durch. Ich kenne wenige Städte, die so abwechslungsreich, bunt und laut sind. Und genau darum geht es für mich auch bei der Digitalisierung. Sie bietet uns unzählige Möglichkeiten. Es geht nicht darum, alles zu können, sondern diese Möglichkeit für sich und seine Arbeit zu nutzen und sich jeden Tag aufs Neue inspirieren zu lassen.“

Stefan Kasbauer, Stefan Schwaha, Projektmanager bei 'ambuzzador' und Leiter des Workshops „Build your own chatbot in 90 minutes"

„Einen chatbot in 90 Sekunden kreieren – warum diese Eile?“
Die Entwicklung eines Chatbots bedeutet hohe zeitliche und monetäre Investitionen. Frühe User-Testings mit ersten Prototypen sind deshalb wichtig, um von Anfang an die richtige Strategie zu verfolgen. Wir zeigen in dem Workshop, wie ein solcher Prototyp ohne Programmierkenntnisse erstellt werden kann.
 

Ann-Kathrin Schöll, Chefredakteurin bei gofeminin.de, ist eine der Referentinnen auf der Social Media Management Tagung, sie spricht über den Traffic-Driver Pinterest. 

„Pinterest wird tendenziell im Social Media Mix seltener genannt oder berücksichtigt. Hat Pinterest ein Imageproblem, ist es die uncoole Schwester mit den Back- und Basteltipps?“
„Pinterest zu unterschätzen ist ein großer Fehler, den sich in Deutschland leider viel zu viele Unternehmen leisten! Denn Pinterest ist in keinster Weise die uncoole Schwester von Facebook & Co., sondern im Gegenteil die große Konkurrenz – sogar von Google! Allein 2017 ist die Nutzeranzahl auf Pinterest weltweit um 40 Prozent gestiegen und liegt aktuell bei weit über 200 Millionen Usern. Pinterest ist damit das am schnellsten wachsende soziale Netzwerk. 

Das allein macht Pinterest für Unternehmen relevant, doch das ist bei weitem nicht alles: Die als „nette Bilderwand“ missverstandene Plattform hat das Potential zum Traffic-Driver Nummer eins für Marken zu werden! Pinterest hat dabei nicht nur immenses Branding – sondern auch riesiges Verkaufspotential. Schließlich ist es so, dass 80 Prozent der Konsumentscheidungen von Frauen getätigt werden – und 80 Prozent der Pinterest-User sind weiblich. In den USA haben Marken das Pinterest-Potential längst erkannt und nutzen die Plattform intensiv und erfolgreich für ihre Marketing-Aktivitäten. Deutsche Unternehmen hinken da massiv hinterher und sollten aufpassen, den Anschluss nicht zu verlieren. Sonst kostet sie das in der Zukunft Kunden und damit bares Geld.“
 

Mehr Informationen zu dem Programm sind online abgelegt. 

Weitere News